Musiktherapie gehört zu den ältesten Heilverfahren. Sie ist eine psychodynamisch orientierte Behandlungsform mit dem Medium "Musik":
Mittels der freien Musik-Improvisation und der Stimme werden Themen frei gestaltet und zum Ausdruck gebracht. Das (darauffolgende) Gespräch verhilft zu Klarheit und Einsicht. Die Körperwahrnehmung als drittes Element dieses ganzheitlichen Ansatzes ist gleichermassen einbezogen.
Es wird unterschieden zwischen "aktiver" und "rezeptiver" Musiktherapie:
In der aktiven Musiktherapie haben wir die Möglichkeit, mit Instrumenten aus dem vielfältigen Angebot ein Thema oder eine Stimmung zu gestalten und uns damit auseinander zu setzen. In diesem gestalterischen Tun mit den musikalischen Komponenten wie Klänge, Rhythmen, Melodien, Geräusche und/oder Momente der Stille (Pausen) wird das Thema auf nonverbale Weise hörbar und damit für das nachfolgende Gespräch be - greifbar. Musikalische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich!!
Die rezeptive (passive) Musiktherapie ist das Hören von Musik in entspanntem Zustand (vom Therapeuten für den Klienten gespielt oder ab Tonträger). Die bei diesem Klangerleben auftauchenden inneren Bilder und / oder Assoziationen werden im anschliessenden Gespräch aufgearbeitet oder mit Farben in einem Bild zum Ausdruck gebracht.
Das Beziehungsgeschehen zwischen KlientIn und TherapeutIn steht im Vordergrund und ist daher von tragender Bedeutung. Durch die therapeutische Begleitung wird der Klient in seiner persönlichen Auseinandersetzung unterstützt und seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Die Musik ist dabei das Mittel für Ausdruck und / oder Kommunikation. Sie wird gezielt auch in der Diagnostik eingesetzt.
Ziel ist es, das seelisch - geistige und körperliche Gleichgewicht (wieder) zu finden.
Das kann bedeuten:
Musiktherapie ist sinnvoll bei